Die Saat und das Blut Teil 2

Posted in Uncategorized with tags , , , , , on Juli 31, 2011 by volsteg

Silber und silberne Spiegel

Silber ist eine der wenigen Substanzen welche einem Vampir ernsthaft Schaden zufügen können. Dies wird damit erklärt dass Silber keimtötende Wirkung hat und somit die für den Vampir notwendigen Viren vernichtet. Spiegel welche aus diesem Material gefertigt sind helfen bei der Identifikation von Vampiren, da diese in einem echten Silberspiegel nur eine verschwommene Reflexion haben.

Weißes Blut

Das Blut der hier behandelten Vampire ist weiß, da es  keinerlei Eisen oder Sauerstoff enthält. Was auch der Grund daführ ist  dass die Blutsauger eben dieser Passion nachgehen. Logischerweise müsste deren Lebenssaft nach Aufnahme von Fremdblut allerdings auch, zumindest kurzzeitig, rot werden, da die notwendigen Nährstoffe trotzdem zu den einzelnen Körperzellen transportiert werden müssen.

Clanbildung

Die von einem bestimmten Meister geschaffenen Vampire sind ihre restliche Existenz direkt an diesen gebunden. Dies setzt sich auch in Vampiren der folgenden Generationen fort, wodurch sich sogenannte Clans bilden. Die Mitglieder eines Clans sind durch ein Kollektives Bewußtsein (teilweise) miteinander verbunden. Das heißt der Meister sieht alles was die von ihm ausgehenden Vampire sehen. Genau so kann er einen einzelnen Vampir alles sehen oder hören lassen was er möchte. Allerdings sind die einzelnen Vampire noch immer zu eigenen Gedanken fähig, was in einem echten kollektiven Bewußtsein ja nicht der Fall wäre. Trotzdem werden die Befehle des Meisters niemals in Frage gestellt, allerdings kommt es manchmal vor dass Anordnungen falsch verstanden werden.

Abhängigkeit vom Meister

Die Blutsauger sind in starkem Maße von ihrem Meister abhängig. Wird dieser vernichtet, so vergehen automatisch auch alle seine Nachfahren. Dies stellt selbstredend eine erhebliche Schwäche der vampirischen Rasse dar.

Telepathie und Gedankenlesen

Entsprechend mächtige Vampire können selbst bei unfreiwilligen Opfern Gedanken lesen oder telepathische Nachrichten senden. Dies ist auch notwendig, da sie auf Grund des fehlenden Atmungssystems zu keinerlei Lautäußerungen fähig sind.

Beeinflussung elektronischer Gerätschaften

Die am Anfang der Geschichte erwähnte Boeing 777 wird vom Meister komplett heruntergefahren. Laut Aussage des Hersteller ist dies aber nicht möglich. Dies läßt desn Schluss zu dass entsprechend erfahrene Vampire scheinbar auch technische Gerätschaften deaktivieren oder zumindest beeinflussen können.

übermenschliche Stärke und Schnelligkeit

Nach der anfänglichen Desorientierung durch die Verwandlung sind diese beiden körperlichen Eigenschaften die ersten welche dem neugeborenen Vampir zur Verfügung stehen. Diese ermöglichen es der Kreatur auch, gemeinsam mit dem zur Klaue verlängerten Mittelfinger, an fast allen Oberflächen entlang zu klettern.

Wärmesicht

Die Verwandelten können zwar keine Farben im eigentlichen Sinn wahrnehmen, aber dafür sehen sie Wärmequellen wie zum Beispiel menschliche Körper.

verbesserter Geruchs- und Gehörsinn

Genau so wie der Gesichtssinn, sind auch Geruch und Gehör an die neuen Bedingungen angepasst. Vampire können das Blut ihrer Opfer riechen und den Herzschlag ihrer Opfer hören. Ob sich die gesteigerten Sinne nur auf die beschriebenen Situationen beschränken geht aus den Büchern nicht ganz exakt hervor.

Scoutvampire

Offensichtlich ist es dem Meister möglich verschiedene Arten von Vampiren zu erschaffen. Den Ereignissen aus dem Roman nach zu schliessen ist dies von den körperlichen Eigenschaften des ursprünglichen Opfers abhängig. So entwickelten zum Beispiel erblindete Kinder besondere, alternative Wahrnehmungsmöglichkeiten statt des Gesichtssinnes.

Vernichtung des Meisters

Jeder Meister (insgesamt gibt es sieben) kann durch Zerstörung seiner Herkunftsstätte vernichtet werden. Was genau eine Herkunftsstätte ausmacht oder was dort genau geschehen ist, bleibt bis zum Ende des zweiten Buches unklar. Eine sichere Methode zur Zerstörung einer solchen Stätte ist eine nukleare Explosion. Ob es noch andere Möglichkeiten gibt ist bisher ebenfalls nicht klar. Das wird sich wahrscheinlich im dritten Buch darstellen.

So, das war es erstmal mit den beiden ersten Büchern. Sollten sich im dritten Band der Trilogie noch weitere, neue Eigenschaften der Vampire enthüllen, werde ich diese natürlich hier in meinem Blog besprechen.

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Die Saat und das Blut Teil 1

Posted in Horror with tags , , , , , , on Juli 13, 2011 by volsteg

So, nach einer Woche Urlaub in der Heimat von Bram Stoker und Sheridan Le Fanu kann ich euch nun wieder mit ein paar Informationen zu unserem Lieblingsthema beglücken. Das heutige Werk ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Es handelt sich um Guillermo del Toro’s und Chuck Hogan’s Trilogie, beginnend mit „Die Saat“. Dieses Buch greift das Thema Vampire sehr originell auf. Die Geschichte versucht Vampirismus (so wie er in diesem Universum vorkommt) wissenschaftlich zu erklären.

Die Handlung

Auf dem New Yorker JFK Flughafen landet eine Boeing 777 welche sofort nach der Landung alle System abschaltet, obwohl dies eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Die Maschine ist voll mit Leichen die allesamt wie eingeschlafen in ihren Sitzen verharren. Der Seuchenschutz unter der Leitung von Ephraim Goodweather wird eingeschaltet um den Fall zu untersuchen. Dieser stellt dann auch fest dass es doch vier Überlebende gab, welche sich allerdings an nichts mehr erinnern. Die im Flugzeug gefundenen Leichen verschwinden bereits in der ersten Nacht und die vier Überlebenden beginnen Freunden und Nachbarn das Blut auszusaugen. Die Drahtzieher dieses Seuchenausbruchs (denn selbstverständlich passierte all das nicht zufällig) setzen alles daran Dr. Goodweather in Mißkredit zu bringen, da er und seine Freunde als Einzige die Wahrheit kennen. Im Laufe des zweiten Buches bricht die menschliche Zivilisation  fast vollständig zusammen. Sämtliche Städte weltweit werden von, durch die Seuche ausgelösten, Unruhen heimgesucht. So weit konnte es nur kommen weil Eldritch Palmer (einer der Oberbösewichte) durch geschickte Manipulation die Behörden so weit unter Kontrolle hatte, dass Gegenmaßnahmen so lange zurück gehalten wurden bis deren Eingreifen keinen wirklichen Effekt mehr hatte.

Besonderheiten der Vampire

Parasitärer Blutwurm plus Genomverändernder Virus

Die Ursache der „Krankheit“ Vampirismus ist ein wurmartiger Parasit der in der Blutbahn seines Wirts lebt und sich von Blut ernährt. Dieser Wurm bedient sich eines Virus welches den Körper des Opfers umbaut und zwar dahingehend dass alle inneren Organe verwertet und zu einem einzigen Verdauungs- und Atmunsorgan umgewandelt werden. Da der so zu einem Vampir umgewandelte Körper nicht mehr selbsttätig atmen oder Nahrung aufnehmen kann, muss er Nährstoffe und Sauerstoff aus dem Blut seiner Opfer absorbieren. Weiters werden die sogenannten falschen Stimmbänder zu einem stachelbewehrten „Saugrüssel“ umgebaut um die Aufnahme des Lebenssaftes zu gewährleisten. Dieser Saugrüssel hat eine Reichweite von bis zu zwei Metern und kann, ähnlich wie bei einem Chamäleon die Zunge, abgefeuert werden. In den Anfangsstadien der Krankheit kann sich das Opfer noch an sein früheres Leben erinnern und wird versuchen dieses weiter zu führen. Je weiter die Wandlung allerdings fortschreitet, desto tierähnlicher und instinktgetriebener wird der Vampir. Dies gilt allerdings nur bis zu dem Punkt an dem die Wandlung abgeschlossen ist, ab diesem Zeitpunkt erinnert sich der Vampir wieder an sein früheres Leben und kann durchaus „normal“ agieren.

Fließendes Wasser kann nicht ohne Hilfe überquert werden

Obwohl sich das Buch große Mühe gibt den Vampirismus wissenschaftlich zu erklären, rutscht es doch mit manchen Dingen ins Mystische ab. So können Vampire zum Beispiel fließendes Wasser nicht ohne Hilfe überqueren. Dies wird mit „uralten Gesetzen, an die sich jeder Vampir hält“ erklärt.

Sonnenlicht

Auch hier wird die Wissenschaftlichkeit wieder ein bißchen außen vor gelassen. Am Beginn der Erzählung werden durch Sonnenlicht die für den Vampir nötigen Blutwürmer und dazugehörigen Viren abgetötet. Grundsätzlich schon unschön genug für den Blutsauger, aber scheinbar nicht spektakulär genug. Später gehen die Untoten immer mal wieder in Flammen auf sobald sie mit Sonnenlicht in Berührung kommen.

künstliches UV-Licht

ist weit weniger effektiv als Sonnenlicht. Hier kommt es auf die Art der UV-Strahlung und deren Intensität an. UVC wird als die effzienteste Art zur Vampirvernichtung bezeichnet.

Brennen muss Salem (Salem’s Lot) Teil 2

Posted in Horror with tags , , , , , on Mai 16, 2011 by volsteg

Sonnenlicht

Wie üblich sind die Vampire auch in diesem Buch nachtaktiv. Tagsüber verkriechen diese sich und fallen in eine Art sehr tiefen Schlaf. Dies geht soweit dass Mark und Ben sogar einen der Untoten am Tage aus seinem Versteck schleifen können ohne dass dieser erwacht. Eben genannte Aktion zeitigt auch sehr interessante Folgen: die Haut des ins Sonnenlicht gelegten Vampirs beginnt sich zu verfärben und schlußendlich zu verflüssigen. Eine, wie ich finde, sehr viel realistischere Reaktion auf Sonnenlicht als dies in anderen Werken der Fall ist. Man kennt da ja die spektakulärsten Todesszenen wie verbrennen, zu Staub zerfallen oder gar explodieren. Wie ein ausgedehntes Sonnenbad enden würde, wird nicht weiter erwähnt, da der Blutsauger selbsttätig im Halbschlaf in den Schatten zurück kriecht. Dies wird als eine Art Reflexhandlung beschrieben.

Weihwasser

Das heilige Wasser hat in Brennen muss Salem zwei bemerkenswerte Wirkungen. Im Film von 1979 beginnt es zu leuchten sobald sich Vampire in der Nähe befinden. Also so ähnlich wie Frodos Schwert eine Art Frühwarnsystem. Im Buch verleiht es den Protagonisten eine Art „heilige Stärke“ im Kampf gegen das Böse.

Holzpfahl

Wohl die ultimative Waffe im Kampf gegen die Vampire. Auch hier wirkt ein gut platzierter Holzpfahl in das Herz gerammt wahre Wunder. Ben und Mark improvisieren das ganze mit zugespitzten Baseballschlägern.

Heilige Symbole

Das christliche Kreuz eignet sich ganz hervorragend um Blutsauger abzuwehren. Allerdings, und auch das empfinde ich als interessanten Gedanken, nur wenn der Glauben des Trägers stark genug ist. Dies wird spätestens klar wenn Pater Calahan angesichts der Worte von Kurt Barlow zu zweifeln beginnt und dieser ihm das Kreuz einfach aus der Hand nimmt. Dieser Logik folgend könnte also auch ein Muslime mit einem Halbmondsymbol einen Vampir in Schach halten bzw. vernichten.

Die Verfilmungen

Brennen muss Salem (1979, Original: Salem’s Lot)

Ein sehr spannender und klassischer Vampirfilm, der sich bei der Gestaltung der Bösewichter große Freiheiten nimmt. Straker sieht eigentlich so aus wie Barlow im Buch beschrieben wurde, während Kurt Barlow dem Nosferatu von Friedrich Murnau nachempfunden wurde. Während der Vampir von 1922 für damalige Verhältnisse, und sogar heute noch ein bißchen, erschreckend und gruselig wirkte, sieht Kurt Barlow in diesem Film von 1979 eher wie ein blau gefärbtes Erdmännchen aus. Die Tatsache dass er eigentlich nur Grunz- und Quieklaute von sich gibt, schwächt diesen Eindruck nicht unbedingt ab. Grundsätzlich ein sehr guter Film mit dichter Atmosphäre und spannender Handlung. Selbst die Spezialeffekte sind, wenn man das Alter berücksichtigt, sehr gelungen. Einzig die Szenen mit dem Vampirlord verleiten eher zum Lachen als zum gruseln.

Salems Lot – Brennen muss Salem (2004, Original: Salem’s Lot)

Die neuere Verfilmung punktet gegenüber der alten vor allem durch Spezialeffekte und Rutger Hauer. Während man beim alten Film recht froh ist dass Kurt Barlow nicht allzu oft auftaucht, freut man sich beim modernen Obervampir über jeden seiner Auftritte. Leider sind diese Momente recht rar gesäht. Die Darstellung der übrigen Vampire finde ich in der 79er Version überzeugender bzw. beängstigender. Erwähnenswert ist außerdem dass die „Guten“ in diesem Film etwas distanzierter zueinander stehen, was zu mindestens einem logischen Fehler führt.

Fazit

Beides sehr gute Filme, beide mit Vor- und Nachteilen und ich kann nicht entscheiden welcher der bessere ist. Am besten beide ansehen und selbst urteilen.

Brennen muss Salem (Salem’s Lot) Teil 1

Posted in Horror with tags , , , , , , , on Mai 12, 2011 by volsteg

Heute beschäftigen wir uns mit den Vampiren des Stephen King wie sie in „Brennen muss Salem“ vorkommen.

Die Handlung des Buches spielt größtenteils in der Stadt Jerusalems Lot welche, sehr werbewirksam, im Titel des Buches auf „Salem“ gekürzt wurde. Jeder hat den Namen Salem schon mal gehört, meist weiß man aber nicht so recht warum. Salem (Massachusetts) ist sozusagen die „Hexenhauptstadt“ der USA. 1692 fanden in den berühmten Hexenprozessen von Salem 20 Menschen den Tod. Die Stadt eignet sich also hervorragend für Horror- und Gruselgeschichten aller Art.

Die Handlung

Der erfolgreiche Schriftsteller Ben Mears kommt nach einigen Jahren der Abwesenheit wieder in seine Heimatstadt Jerusalems Lot zurück um ein Buch über das Marsten Haus zu schreiben, welches angeblich verflucht ist. Er selbst hat als Kind eine sehr gruselige Erfahrung in dem Haus gemacht. Mittlerweile ist das Marsten Haus wieder bewohnt und zwar von den Antiquitätenhändlern Straker und Barlow. Als die Kinder der Familie Glick verschwinden bzw. sterben wird Ben Mears mißtrauisch und verdächtigt die Bewohner des Spukhauses. Immer mehr Menschen leiden an Müdigkeit und Blässe, was im Endeffekt immer zum Tod der Betroffenen führt. Wie es für eine klassische Vampirgeschichte gehört kehren diese recht bald wieder und zwar mit ziemlichem Durst auf Blut. Ben Mears sammelt eine Schar von „Kreuzrittern“ um sich und macht sich daran die Kreaturen der Hölle zu bekämpfen.

Das Innere des Marsten Hauses

Das Marsten Haus, der Hort des Bösen

Besonderheiten der Vampire

Levitation

An mehreren Stellen im Buch werden Szenen beschrieben in denen Vampire vor Fenstern schweben und die Bewohner zum Öffnen ebendieser bewegen möchten. Die Kinder der Nacht können sogar ihre Opfer schwebend befördern.

Beeinflussung

Vor allem Kurt Barlow, als Oberbösewicht der Geschichte, ist in dieser Disziplin sehr bewandert. So überzeugt er zum Beispiel eines seiner ersten Opfer davon dass dessen Leben eigentlich keinen Wert mehr hat und der Tod doch viel erstrebenswerter sei. Im Endkampf wird Mark Petrie von ihm sogar als Waffe gegen Ben Mears eingesetzt.

Einladung

Das ist eine der interessantesten vampirischen Schwächen, wie ich finde. In einigen Werken, so auch in Salem’s Lot, kann der Vampir ein Haus nur dann betreten, wenn er von einem Bewohner des Gebäudes eingeladen wird. Woher dieser Mythos kommt konnte von mir noch nicht in Erfahrung gebracht werden. Dazu noch ein interessanter Regiefehler aus beiden Filmen: beim Angriff auf die Petries benötigt Kurt Barlow deren Einladung nicht um in das Haus zu gelangen.

Knoblauch

Diese Knollen werden von den „Guten“ einige Male erwähnt und mitgeführt. Ob diese tatsächlich irgendeine Wirkung auf Kurt Barlow und seine Brut haben wurde nirgends erwähnt.

Ich bin Legende (I am Legend) Teil 2

Posted in Horror with tags , , , , on Mai 4, 2011 by volsteg

Heilige Symbole

Zu Beginn nutzt Robert Kreuze um die Vampire abzuwehren, stellt aber im Verlauf der Handlung fest, dass die religiöse Überzeugung des Vampirs zu Lebzeiten bzw. vor ver Umwandlung ausschlaggegebend ist für die Reaktion auf das heilige Symbol. Der Protagonist sieht für diesen Abwehrmechanismus also psychische Ursachen.

Spiegel

Ein sehr interessanter Aspekt von Ich bin Legende ist die Tatsache, dass die Vampire zwar ein Spiegelbild haben, dieses aber verabscheuen. Somit kann auch ein Spiegel zur Abwehr herangezogen werden, wobei allerdings berücksichtigt werden muss dass die Infizierten mit geworfenen Steinen dagegen vorgehen. Auf die Idee poliertes Blech zu verwenden kam der Protagonist nicht.

Knoblauch

Die Vampire dieser Geschichte können den Geruch von Knoblauch nicht ausstehen. Robert Neville achtet stets darauf immer frischen Knoblauchh aufzuhängen, da nur dieser die Kreaturen ausreichend auf Distanz hält.

Feuerwaffen

eignen sich nicht besonders gut zur Abwehr der Blutsauger, da sich die untotenVersionen davon nicht besonders beeindrucken lassen. Laut Nachforschungen des Protagonisten sondern die Bakterien eine Art Klebstoff ab, der die eindringenden Projektile ummantelt und ein tieferes Eindringen als 1-2 cm verhindert. Die Getroffenen werden zwar von der Aufprallwucht umgeworfen, erheben sich aber kurz darauf wieder. Die Lebenden sterben zwar wahrscheinlich, es ist aber unklar ob diese dann als Untote wiederkehren.

Holzpfahl

Dem üblichen Klischee folgend tötet Neville die Vampire  zu Anfangs durch einen Pfahl ins Herz. Im Laufe seiner Nachforschungen muss er allerdings feststellen dass nicht das getroffene Organ den Ausschlag gibt, sondern die Tatsache dass der Pfahl die Wunde offen hält und somit das Bakterium dem Sauerstoff der Luft aussetzt. Dies führt dazu dass die Bakterien des gesamten Systems in einer Art Kurzschlussreaktion damit beginnen in das Sporenstadium zu wechseln, was in weiterer Folge zur Vernichtung des Wirtes führt. Später verzichtet Robert darauf Holzpfähle zu schnitzen und verwendet andere Methoden um die Wunden offen zu halten.

Unterschiede Verfilmung von 1964 mit Vincent Price

Die Vampire in diesem Film erinnern eher an sehr schwächliche Zombies als an klassische Vampire. Am Ende des Filmes stirbt  Robert Neville auch durch die Hand der Untoten, allerdings eher durch einen blöden Zufall als durch sichtbare Evulotion in den Reihen der Blutsauger.

The Omega Man

The Three Stooges? Nein, es sind "Vampire" aus dem Omega Mann

Unterschiede Omega Man von 1971 mit Charlton Heston

Das Bakterium ist in dieser  Version ein Virus, welches für einen Militärkonflikt künstlich geschaffen wurde. Robert Neville ist der einzige der sich rechtzeitig impfen kann und somit immun ist. In diesem Film ist eigenlich nie von Vampiren die Rede sondern nur von lichtempfindlichen Menschen welche Technik verabscheuen. Warum die Infizierten Neville dann angreifen ist nicht ganz klar.

Unterschiede I am Legend von 2007 mit Will Smith

Auch hier ein Virus, auch hier künstlich geschaffen aber diesmal um Krebs zu heilen, was Anfangs ganz gut funktioniert. Leider mutiert das Virus und rafft 90% der Weltbevölkerung dahin. Der Rest mutiert zu einer Art Vampiren, welche, außer UV-Licht, keine nennenswerten Schwächen aufweisen. Ganz im Gegenteil sind sie erheblich schneller und stärker als normale Menschen und verfügen offensichtlich über einen stark ausgeprägten Geruchssinn. Interessant ist auch, dass diese Kreaturen scheinbar niemals schlafen, sondern tagsüber in einer Art Trancezustand an dunklen Plätzen auf die Nacht warten.

Ich bin Legende (I am Legend) Teil 1

Posted in Horror with tags , , , , , on April 30, 2011 by volsteg

Wer sich beim Kinoprogramm der letzten Jahre nicht permanent Augen und Ohren zugehalten hat, kennt diesen Film mit Will Smith. Das war auch mein Einstieg in dieses Thema. Was ich lange nicht wußte war, dass diese Verfilmung nur eine von vielen war und dass die Geschichte eigentlich zuerst in einem Buch stand (wie so oft). Allerdings sollte man anmerken dass sich die Handlung des 2007er Filmes nur sehr rudimentär an dem Buch von Richard Matheson orientiert. Die originalgetreueste Umsetzung des Themas war sicher die Verfilmung „The Last Man on Earth“ von 1964 mit Vincent Price in der Hauptrolle.

Die Handlung (des Buches)

Robert Neville lebt in seinem zu einer kleinen Festung ausgebauten Haus völlig alleine. Er ist ganz offensichtlich der letzte Überlebende einer globalen Seuche die den Rest der Menschheit in Vampire verwandelt hat. Glücklicherweise sind die Blutsauger nicht besonders intelligent und setzen somit keinerlei Werkzeuge oder Waffen ein um Robert aus dem Haus zu holen. Statt dessen beschränken sie sich darauf Nacht für Nacht vor dem Haus herum zu laufen und „Komm raus, Robert“ zu rufen. Der Protagonist vegetiert zu Anfang einfach nur vor sich hin und versucht ganz einfach am Leben zu bleiben. Im Laufe des Buches beginnt er sich selbst Fragen zu stellen und beginnt zu forschen um den Ursprung der Seuche und eine möglichen Heilung zu finden. Nach drei Jahren in Einsamkeit entdeckt er eine Frau die offensichtlich auch immun gegen das Vampirvirus ist und am hellichten Tag spazieren geht. Es stellt sich heraus dass diese ein Spitzel der Vampire ist, welche sich weiter entwickelt haben und nun nicht nur erheblich intelligenter sind sondern auch nicht mehr ganz so schlimme Probleme mit Sonnenlicht haben. Trotz allem verliebt Ruth sich in Robert und warnt ihn vor den möglichen Angriffen ihrer Spezies. Ein Jahr nach der Bespitzelung wird Neville abgeholt und soll öffentlich hingerichtet werden, was aber durch Ruth verhindert wird indem sie ihm Giftpillen zusteckt.

DVD-Cover von "The Last Man on Earth" von 1964 mit Vincent Price in der Hauptrolle

Besonderheiten der Vampire

Auch in dieser Handlungsreihe gibt es mehrere Arten von Vampiren, vor allem wenn man die Verfilmungen berücksichtigt. Selbstverständlich beginnen wir mit denen des Grundwerkes.

Ursprung der Blutsauger

Auch hier wird der Vampirismus durch einen Erreger ausgelöst, in diesem Fall ein Bakterium, welches zur Erhaltung Blut benötigt. Deshalb auch der Drang der Opfer anderen das Blut auszusaugen. Das Buch unterscheidet zwischen lebenden und untoten Vampiren. Die Untoten sind an der Seuche gestorben und wenn sie nicht verbrannt wurden, wiedergekehrt. Ihre Körper werden vom Erreger der Krankheit am Leben gehalten, welcher dazu Blut benötigt. Die Art des Blutes ist übrigens zweitrangig, das heißt die Vampire fallen sich auch teilweise gegenseitig an um ihren Durst zu stillen. Sollte der Wirt von der Blutzufuhr abgeschnitten werden, sozusagen verdursten, verläßt der Bazillus den Körper und sucht sich als Spore neue Opfer. Die Fähigkeit zur Sporenbildung wird im Buch auch als Erkärung für die schnelle Ausbreitung der Seuche angeführt. Die Existenz der lebenden Vampire wird nicht näher beleuchtet. Offensichtlich haben deren lebende Körper einfach das Bakterium für einen symbiotischen Zustand akzeptiert.

Sonnenlicht

Quasi die Standardschwäche der untoten Riege. Der Unterschied zu anderen Werken liegt darin dass diese nicht verbrennen, explodiern oder sonstwie spektakulär zu Grunde gehen sondern einfach nur wimmernd und sich windend vergehen. Als Erklärung wird angegeben dass der Bazillus im Bakterienzustand kein UV-Licht verträgt.

Die Spielzeugvampire des Blade-Universums – Teil 2

Posted in Horror with tags , , , , , , , on April 22, 2011 by volsteg

Reaper

…sind angeblich aus normalen Vampiren mutiert, was aber nicht stimmt. Im Laufe von Blade 2 kommt man dahinter dass ein gewisser Nomac von seinem Vater in einem Experiment unabsichtlich zu einem Reaper gemacht wurde. Der Versuch sollte eigentlich Vampire erschaffen die wie Blade das Sonnenlicht vertragen können. Der Schuss ging nach hinten los und die daraus entstandenen Reaper vertragen alles, außer Sonnenlicht. Dummerweise scheint die Wandlung in einen Reaper große Teile des Bewußtseins des Wirtes zu zerstören, was zu tierischem, eher instinktgesteuertem Verhalten führt. Diese Kreaturen fallen bevorzugt normale Vampire an, welche dadurch ebenfalls zu Reapern werden.

Reaper

Die Reaper weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit Nosferatu von 1922 auf

Reaper sind vom Standpunkt der Gefährlichkeit her in etwa das was man von normalen Vampiren bereits erwartet. Stark, schnell und unglaublich zäh. Genickbruch, zerstückeln, ausweiden, erschießen – all das führt bei Reapern zu gar nichts. Es gibt genau drei Dinge die einen Reaper ausschalten können:

  1. Stich ins „Herz“, wobei das Herz durch ein Verdauungsorgan ersetzt wurde, welches durch eine zusätzliche Schicht Knochen geschützt ist. Da muss man schon sehr genau treffen
  2. Verhungern. Reaper haben einen stark beschleunigten Metabolismus, wodurch sie auf sehr viel häufiger auf Blutspenden angewiesen sind als der normale Vampir.
  3. UV-Licht. Wie auch beim normalen Vampir wirkt sich Sonnenlicht eher fatal auf den Körper eines Reapers aus.

Stärken: sehr stark, sehr schnell, Regenerationsfähigkeit die an Unverwundbarkeit grenzt
Schwächen: UV-Licht, hoher Bedarf an Blut

Zombie

Offensichtlich kann es vorkommen dass das vampirische Virus nicht ganz so perfekt arbeitet wie erwartet. Das Opfer wird dann nicht zu einem Vampir sondern zu einer Art Zombie. Das bedeutet dass der Körper des Betroffenen langsam zerfällt. Auch die geistige Leistungsfähkigkeit lässt rapide nach. Solche Kreaturen sind also tatsächlich noch unfähiger als normale Vampire.

Halbvampir

Die Überschrift ist absichtlich im Singular gehalten, da es laut Storyline nur diesen einen gibt: Blade. Auf Grund seiner Immunität gegenüber dem Sonnenlicht wird er von den Vampiren als Daywalker (Tagwandler) bezeichnet. Seine Immunität erstreckt sich allerdings auch noch auf die anderen Schwächen der normalen Vampire, also Silber und Knoblauch. Seine einzige Schwäche ist der Blutdurst, den er durch Einnahme eines von Whistler entwickelten Serums zu unterdrücken vermag. Die Wirkung des Serums weist einen Gewöhnungseffekt auf, der die Effektivität immer weiter herabsetzt.

Blade hat sein ganze bisheriges Leben damit verbracht Kampftechniken zu trainieren und Vampire zu jagen. Dementsprechend gut ausgebildet sind Reflexe und Körperkraft, wodurch er allen anderen Vampiren haushoch überlegen ist. Komplettiert werden seine außergewöhnlichen Kampffertigkeiten durch ein James-Bond-artiges Arsenal an Waffen: klingenbewehrter Boomerang, halbautomatische Feuerwaffen mit Silberkugeln, Silbergarotte, Silberpflöcke, etc.

Stärken: sehr stark, sehr schnell, überlegene Kampftechnik, spezialisierte Ausrüstung
Schwächen: schwer zu kontrollierender Blutdurst

Drake

Ist der Oberbösewicht in Blade Trinity. Drake soll wohl die amerikanisierte Form von Dracula sein mit welchem er eigentlich überhaupt gar nichts zu tun hat. Er ist wohl der erste Vampir und deshalb einigte man sich darauf ihn als Dracula bzw. Drake zu bezeichnen.

Drake

Drake in seiner "natürlichen" Form, was aber nicht gesichert ist, da er diese mehrmals im Film ändert.

Als Urform der Blutsauger teilt er die Schwächen seiner Nachfahren nicht, laut seiner Aussage eine Folge der Verwässerung der Blutlinie. Tatsächlich ist Drake allen anderen Charakteren weit überlegen. Neben übermenschlicher Stärke und Schnelligkeit besitzt er auch noch die Fähigkeit des Formwandelns und ein sehr gut ausgeprägtes Gehör. Eigentlich ist er unkaputtbar, bis auf das im dritten Teil vorkommende Virus.

Stärken: sehr stark, sehr schnell, Formwandler, sehr feine Sinne (evtl. nur Gehör)
Schwächen: keine bekannt.